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Erfahrungsberichte

Interview mit Carina Bocksrocker
Auszubildende zur Fachinformatikerin
Jahrgang 2006

Welche Aufgaben erfüllen Sie hauptsächlich in Ihrem Ausbildungsbetrieb?
Kundenspezifische (interne Kunden -> Abteilungen) Software-Programme entwickeln; dazu ist ein projektbezogener Ansatz notwendig, um aus der Aufgabenstellung heraus über die Analyse, den Entwurf, hin zur Implementierung und den Tests das Programm zu übergeben.

Was ist das Besondere an Ihrem Ausbildungsbetrieb?
Im 1. Ausbildungsjahr werden Grundlagen des IT-Berufes vermittelt, wie Programmierung; Computertechnik, Netzwerktechnik, usw. Außerdem werden Projektmanagement, Präsentationstechniken, usw. vermittelt und angewendet. Jeder Auszubildende bekommt von der Firma einen Laptop gestellt.

Warum haben Sie sich für den Ausbildungsberuf "Fachinformatiker" entschieden?
Der Informatikunterricht in der Realschule hat mein Interesse geweckt; zusätzlich bin ich durch meinen Vater angeregt worden, weil dieser selbst programmiert. Ich war mir als Mädchen auch bewusst, dass ich hier in einer "Männerwelt2 arbeiten werden, was mich zusätzlich anspornte.

Welche Aufgaben fallen Ihnen besonders leicht?
Aufgaben analysieren, Lösungen daraus entwickeln, umsetzen und testen.

Wie lange dauert die Ausbildung und unter welchen Voraussetzungen ist eine Verkürzung möglich?
Ausbildungszeit 3 Jahre, keine Verkürzung

Welche schulischen und persönlichen Voraussetzungen sollten für den Beruf vorhanden sein?
Schulische Voraussetzungen sind: Mittlere Reife, Fachhochschulreife oder Abitur Als persönliche Voraussetzungen sollte man mitbringen: Interesse an neuen Techniken, Bereitschaft ständig was "Neues" zu lernen, Kommunikationsfähigkeit, Durchhaltevermögen und analytisch/strukturiertes Denken.

Wie ist der Unterricht an der Berufsschule organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig?
Der Unterricht an der Berufsschule erfolgt in Blöcken, von meistens 2-wöchiger Dauer. Wichtige Fächer sind: Anwendungsprogrammierung (AWP), Betriebswirtschaftliche Prozesse (BWP) und IT-Systeme (ITS)

Welche Perspektiven haben Sie nach der Ausbildung?
Studium, Weiterbildung über firmeninterne Seminare bei Übernahme, durch die fundierte Ausbildung dürfte ein Beschäftigung in einem anderen Unternehmen kein Problem sein.

Interview mit Tobias Schuster
Auszubildender zum Industriekaufmann
Jahrgang 2007

Welche Aufgaben erfüllen Sie hauptsächlich in Ihrem Ausbildungsbetrieb?
In der Regel alles, was ein Sachbearbeiter in der Firma auch macht. Kunden betreuen, Zahlungsverkehr kontrollieren, Rechnungen bearbeiten bzw. erstellen usw. Also sehr abwechslungsreiche und interessante Aufgaben.

Was ist das Besondere an Ihrem Ausbildungsbetrieb?
Es werden firmeninterne Seminare durchgeführt, die zusätzlich benötigte Fähigkeiten vermitteln sollen.

Warum haben Sie sich für den Ausbildungsberuf Industriekaufmann entschieden?
Weil es ein verantwortungsvoller, interessanter und abwechslungsreicher Beruf ist.

Welche Aufgaben fallen Ihnen besonders leicht?
Alle buchhalterischen Aufgaben.

Wie lange dauert die Ausbildung und unter welchen Voraussetzungen ist eine Verkürzung möglich?
In der Regel 2,5 Jahre. Verkürzung auf 2 Jahre möglich, wenn die schulischen Leistungen und die Leistungen im Betrieb dementsprechend sind. In der Berufsschule ist in den betriebswirtschaftlichen Fächern ein Durchschnitt von 2,4 erforderlich.

Welche schulischen und persönlichen Voraussetzungen sollten für den Beruf vorhanden sein?
Schulische Voraussetzungen: mindestens einen guten Realschulabschluss. Persönliche Voraussetzungen: teamfähig, kommunikativ, gute Englischkenntnisse

Wie ist der Unterricht an der Berufsschule organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig?
Die theoretischen Kenntnisse werden im Blockunterricht vermittelt.
Besonderes wichtig sind die betriebswirtschaftlichen Fächer, Steuerung und Kontrolle, Gesamtwirtschaft und Betriebswirtschaftslehre.

Welche Perspektiven haben Sie nach der Ausbildung?
Übernahme als Sachbearbeiter. Nach der Ausbildung ist es möglich sich während dem Beruf weiterzubilden, z.B als Fachwirt oder Betriebswirt.

 
 
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